Afro-Jam-Sassion

Die Afro-Jam-Session findet zweimal im Monat, jeweils am Mittwoch, statt. Am 19. Februar habe ich mit den Leuten gespielt, und es war wunderbar. Komm doch auch vorbei und bring dein Instrument mit. Gemeinsam Musik zu machen ist einfach wunderschön, und die Leute sind wirklich toll.

Dä Giigemaa & Erich Fischer – 2019

Die Begegnung mit Erich 2019 hjat etwas spannungsvoll in sich, was mich sehr reizt. Begegnungen sind immer magisch, weil es häufig darum geht, zwei unterschiedliche Punkte miteinander zu verbinden. Dies bringt uns zur Entwicklung und deswegen bin ich immer bereit für die Begegnung. Danke Erich!

Berimbloco – 2005 bis 2009

2005 gründete ich in der Schweiz einen Verein mit dem Ziel, eine Wertstatt in Brasilien zu eröffnen. Die Tätigkeiten in der Schweiz beinhalteten regelmässige Feste für kulturelle Integration, an welchen sich alle Anwesenden kreativ betätigen konnten. Damit konnte das Ganze finanziert werden.

Retrospektive Gruppe „Berimbloco“ – Zürich 2005 bis 2009.

Ein Brückenbauer zwischen Kulturen

Der Geiger, der Mani Matter Lieder mit brasilianischer Musik verbindet.

Dä Giigemaa widerspiegelt die Geschichte eines Brasilianers, der bei dem Versuch, die brasilianische Kultur in der Schweiz zu bringen, schliesslich Schweizer Staatsbürger wurde und eine musikalische Sprache entwickelte, die mit beiden Kulturen kommuniziert. Neben dem Singen eigener und MPB-Lieder adaptiert er Schweizer Lieder neu, indem er einen völlig brasilianischen Groove einfügt.

Aber was seinen Auftritt wirklich auszeichnet, ist seine besondere Technik, Geige zu spielen und gleichzeitig zu singen und zu tanzen, und eine provokante Art, sich zu kleiden: Er näht seine eigenen Anzüge aus Recycling-Stoffen und Kronenkork.

„Ich bin stolz auf meine brasilianische Wurzeln, aber ich liebe meine gewählte Nationalität und ich habe Sehnsucht, andere Kulturen kennenzulernen“.

Beispiele für diese Fusion sind die Versionen von Mani Matters Liedern „Dr Alpenflug“ und “Dene wos guet geit“; oder „La Cumparsita“, wo er Tango, Samba und Maratú kombiniert und „Oxum é Lolá“, wo er ein Yoruba-Text mit Samba-Blues verbindet.

Dä Giigemaa & Eva Marlin singen Mani-Coco, eine Bearbeitung von „Dene wos guet geit“ – Mani Matter.
Trottentheater Neuhausen, 12.06.2021
Dä Giigemaa verbindet Tango mit Samba bei La Cumparsita – Roxy Musikbar, Zürich 2023
Bearbeitung eines Yoruba-Textes aus Candomble: Dä Giigemaa, Gecy Marty und Shaher Fawaz.
Roxy Musikbar, Zürich 2023

Am 30. November findet wieder Cultura no Parque statt. Neben „Samba de Caboclo“ treten auf Dä Giigemaa und Leide Oliveira.

Komm mit auf eine wundervolle Reise, die dein inneres Feuer entfacht und deine Lebenskraft in Schwung bringt.

Forró do Xilo – 2019 bis 2022

2019 gründete ich zusammen mit Eva Marlin, Robério Feitosa, Airton Prates e Richard Posselt die Band Forró do Xilo, welche bis Ende 2022 aktiv war. Das Programm der Band hat als musikalischen Wegweiser den «Forró», ein Tanzstil mit Ursprung im Nordosten Brasilien, der weltweit zunehmend an Beliebtheit gewinnt. Wir spielten Eigenkompositionen, afrobrasilianische Lieder oder solche aus anderen Kulturen.

Gestalten mit Materialien

Ausser Musizieren und die Beschäftigung mit Menschen interessiert mich die Verarbeitung von Recycling-Materialien. Seit 1999 ist dies eine Routine geworden. Im Laufe der Zeit habe ich eine eigene Kunstsprache entwickelt: Ich baue Instrumente, Kleider, Möbel und Dekorationen aus Recycling und setze diese in Workshops und Konzerte ein.

Produkte Song Circle

2024 habe ich mich entschieden, die Experimente mit Recycling-Materialien in Benefiz der Ureinwohner Brasiliens einzusetzen. Ich begann T-Shirts, Caps und Tücher zu erstellen und im Benefiz zu verkaufen. So ist das Projekt Song Circle entstanden.

Videogestaltung: Ana Maria Steg – Produktherstellung: Dä Giigemaa.
Models: Felipe Alves und Merceli Furrer.

Kleider selber nähen

Die Leidenschaft mit Basteln und Recycling begann in der Kindheit, als ich mit meiner Grossmutter nähen gelernt habe. 2000 begann ich spezielle Kleider für Konzerte zu nähen und diese mit Recycling zu dekorieren. Es entstanden Jillets aus Schnüren und Dosenboden, Fracks mit Leintücher und Bierdeckel sowie auch Kleider aus Makramee.